2 Menschen vor der Stadt in blau

Arbeiten von Max Schmidt-Craghs und Dirk Sanner

Prime-O-Mat Printscreen V2 (POMPS) zur Erzeugung und zum Ausdruck aller PRIME-O-MAT Primzahlbilder 

 

Der Prime-O-Mat Printscreen ist eine von Dirk Sanner im Jahr 2024 zur Generierung, Bildschirmdarstellung und Druckausgabe entwickelte Kunstkonsole. Mit dem Prime-O-Mat Printscreen V1.0 lassen sich alle Bilder der Serie 1-1680 erstellen und ausdrucken.
Mit der neuen Programmversion V2 lassen sich seit Januar 2026 alle Prime-O-Mat Bilder der Serien 1-48 und 1-1680 erzeugen. Hierbei stehen die Programme Black&White, Konfetti (RBG) sowie DICE (Zufallsberechnung der Nicht-Primzahlen in black&white, BLUE oder PCCOLORS) zur Verfügung.


Künstlerische Einordnung

Die Serien 1-48 und 1-1680 sind den künstlerischen Strömungen Konkrete Kunst, Geometrische Abstraktion und Generative Kunst zuzuordnen. Als bildgebende Verfahren kommen hier logische und mathematische Prinzipien zur Anwendung: In einem strengen Raster von 48 Spalten (1-48) oder einer Matrix aus 48x35 Feldern (1-1680) werden zunächst die Primzahlen algorithmisch bestimmt und je nach Programmmodus in unterschiedlichen Farben (oft schwarz) hervorgehoben, während die Nicht-Primzahlen weiss bleiben oder eine andere Farbe annehmen (Modus DICE durch Zufallsberechnungen mit festgelegten Farben aus verschiedenen Farbsystemen).
Der zu überprüfende Zahlenraum ergibt sich aus dem von den Besuchern auszuwählenden Bilddatum: Als Startbild gilt das analoge Ursprungsbild 1 bis 1680 zum Start des Projektes Prime-O-Mat (www.prime-o-mat.com) am 22.2.2022 (Stunde Null). Dieses Bild wird seither online täglich neu gebildet durch Verschieben des Zahlenraums: Bild 2 berechnet die Zahlen 1681-3360, Bild 3 vom 3361-5040 usw.. Das ausgewählte Datum bildet, auch in die Vergangenheit hinein, durch Datumsberechnungen den entsprechenden Zahlenraum ab.
Durch die Struktur der Zahlenfolge entsteht ein Muster, das keinen Bezug zur Realität aufweist und somit als gegenstandslos gilt.

Seit dem 30.03.2022 ist die Serie 1-48 auf www.prime-o-mat.com dazugekommen. Hier besteht die Bildmatrix aus 48 gleich breiten vertikalen Streifen, die den Zahlenraum von 1 bis 48 repräsentieren. Diese Serie geht auf das analoge Bild 1-48 von 2010 als Ursprungsbild zurück; die im Ursprungsbild vorhandenen Grundfarben Rot Gelb und Blau werden hier nicht eingebracht, es bleibt bei der Schwarz-Weiss-Gestaltung. 

Auch diese Serie wird täglich in Richtung Unendlichkeit fortgesetzt und ist Bestandteil der Programmversion V2.


Konsole zur Erweiterung der analogen und digitalen LIMITS

Die für die Bilderzeugung notwendigen Berechnungen der Primzahlen sowie die Zufallsberechnungen in den Farb-Modi sind händisch ohne einen modernen leistungsfähigen Computer zeitlich angemessen kaum realisierbar.

Durch den Einsatz entsprechender Hardware lassen sich im POMPS V2 Bilder mit der 1680-Feld-Matrix auch in hohen Zahlenbereichen und mit Zufallsberechnungen für die Nicht-Prim-Zahl-Felder in wenigen Sekunden berechnen.

Der in der Version V2 enthaltene Primzahl-Sample-Generator erfüllt die Funktion, ein im Haupt-Programm erzeugtes Bild nach vorher festgelegten künstlerischen Kriterien in einzelne 'SAMPLE'-Bilder aufzuteilen. Diese können wiederum als eigenständige Werke von der KONSOLE gedruckt werden. Hier sowie in der gesamten Konsolen-Konstellation werden die von Dirk Sanner seit 2010 analog entwickelten und entweder in Öl oder Acryl, vereinzelt auch als Holzdrucke entstandenen Primzahlbilder aus der analogen Welt in die digitale Welt überführt, um dann mit dem POMPS als physischem, interaktivem KUNSTKONSOLENOBJEKT dem Besucher zugänglich und durch die Druckmöglichkeit zurück in die greifbare Realität geholt zu werden; hierbei stehen in der KONSOLE unendlich viele Primzahlbilder zur Erzeugung bereit- durch die unterschiedlichen Farbmodi, gepaart mit Zufallsberechnungen und den PRIMZAHL-SAMPLE-GENERATOR lassen sich somit unendlich viele Kombinationen bilden. 


IM EINSATZ

Die Konsole steht Galeriebesuchern in Selbstbedienung zur Verfügung. Die Entscheidung dafür, ein bestimmtes Bild auszudrucken, trifft der Besucher nach seinen eigenen ästhetischen Vorgaben und der Wahl des Bilddatums zur Schaffung des matrixgebenden Zahlenraums. Auf der Premiere 2024/2025 wurden in Köln in der Galerie R8M von den Besuchern insgesamt 15 Prints erzeugt  und ausgedruckt. Weitere Prints folgten seither im Atelier Dirk Sanner Solingen.

Das Entgelt für die Kunstdrucke wird über ein Printcode-System abgerechnet:
Mit der sogenannten PrintBox erwerben Käufer ein Zertifikat mit einem einmal benutzbaren, individuellen Printcode. Mit diesem Printcode wird im Programm die Druckmöglichkeit freigeschaltet. Als Drucker wird ein Canon ImagePROGRAF 300 mit Lucia- Tinten sowie als Papier Hahnemühle Photorag eingesetzt. Dadurch können hochwertige Kunstdrucke im Format 30x30 cm erstellt werden, deren Haltbarkeit von Seiten der Hersteller mit mindestens 50 Jahren angegeben wird. Das vom Künstler unterzeichnete Zertifikat mit dem einmaligen Printcode verleiht dem Kunstdruck Unikats-Charakter.
Durch diese Materialqualität entstehen konkrete Kunstwerke in Museumsstandard. In der PrintBox findet sich neben dem Zertifikat mit Printcode auch ein archivfähiger Klarsichtumschlag zur lagerfähigen Konservierung.

In der Konsole lassen sich alle erzeugten Kunstdrucke in einem eigenen Werkverzeichnis einsehen. Der Printcode ist nur zum Druck erforderlich, alle anderen Funktionen sind frei verfügbar.

POMPS in der Rundumansicht


PRINTBOX MIT ZERTIFIKAT UND PRINTBOX











EXAMPLES  FOR PRINTSCREEN V2 AND THE INTEGRATED SAMPLE-GENERATOR

(The Machine might do some more...)

















Dirk Sanner und der POMPS vor GREENSCREEN 2025














POMPS in der Galerie r8m


BILDSCHIRMAUFNAHME POMPS V2


BILDSCHIRMAUFNAHME POMPS V2


Prime-O-Mat Printscreen V1.0 (POMPS) in der Galerie r8m Cologne, Editioon#3









Legende 1-1680

PRINTHISTORY / WERKVERZEICHNIS / LIST OF PRINTS

















 
E-Mail
Anruf